Computertreff

am 22. Februar 2007


Podcast

Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet. Das Kofferwort setzt sich aus den beiden Wörtern iPod und Broadcasting (engl. für „Rundfunk“) zusammen. Ein einzelner Podcast ist somit eine Serie von Medienbeiträgen (Episoden), die über einen Feed (meistens RSS) automatisch bezogen werden können.
Man kann Podcasts als Radio- oder Fernsehsendungen auffassen, die nicht mehr zu einer bestimmten Zeit konsumiert werden müssen.
Podcasting ließe sich somit als Teilbereich von Video/Audio on Demand betrachten, jedoch werden letztere Begriffe eher mit kostenpflichtigen und durchsuchbaren Diensten in Verbindung gebracht, während Podcasts in aller Regel kostenlos angeboten werden und dem Konsumenten in einer von ihm ausgewählten Menge von „Sendern” (im Jargon „Feeds” genannt) nach und nach neue Folgen angeboten werden.
Beliebige Teilnehmer auf Anbieterseite (Podcaster) erstellen diese Medien-Dateien und stellen sie anschließend mittels eines "Newsfeeds" auf einem Server im Internet bereit. Ein Teilnehmer kann diesen sogenannten Feed mit einer speziellen Software „abonnieren“.
Ein Abonnement bedeutet hier, dass die Software in regelmäßigen Abständen den Newsfeed des Podcasts auf neue Beiträge überprüft und diese dann herunterlädt. Beim Podcasting werden nicht nur Schlagzeilen, sondern auch Mediendateien aggregiert (zusammengefaßt).
Eine ausführliche Beschreibung zu Podcasting gibt es auch für Screenreader-Nutzer bei Wikipedia unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Podcast


Wiki zum Dateimanager Total-Commander

In den vergangenen Jahren habe ich ja schon mehrfach diesen hervorragenden Dateimanager vorgestellt. Seit neuestem gibt es zum TC auch ein Wiki. Der Programmautor schreibt dazu: Ein Wiki ist eine Seitenansammlung ähnlich wie ein Forum, wo jedermann Seiten anlegen und bearbeiten kann. Sie können mit der Sandbox erst einmal üben, bevor Sie existierende Seiten modifizieren. - Verfügbare Kategorien: u.v.a. - Weitere Informationen unter:
www.ghisler.com
www.ghisler.ch/wikide/index.php/Hauptseite


Open-Source-GPS-Navigation für Sehbehinderte

Eigentlich handelt es sich bei dem Open-Source-Projekt Loadstone GPS nur um eine Navigationssoftware, die auf Series-60-Smartphones läuft. Mit einem Programm, das die Bildschirmtexte des Handys vorliest, können auch sehbehinderte Menschen, die der englischen Sprache mächtig sind, Nutzen aus dem Programm ziehen. Die so genannten Screenreader muss man allerdings getrennt erwerben und installieren. Loadstone GPS arbeitet beispielsweise mit Talks oder Mobile Speak zusammen. Um Loadstone GPS zu nutzen, benötigt man ein Symbian-OS-Smartphone mit der Betriebssystemvariante Series 60, einen Bluetooth-GPS-Empfänger sowie eine Speicherkarte für Kartenmaterial. Ohne GPS-Empfänger kann man mit Loadstone GPS immerhin noch seine ungefähre Position anhand der Standorte von Mobilfunkmasten bestimmen. Bei den Karten ist man auf das Angebot von frei verfügbarem Material angewiesen. Dieses muss man dann noch mit Navigationspunkten versehen, sozusagen persönlichen Points of Interest (POI).
Die aktuelle Version von Loadstone GPS befindet sich bislang noch im Betastadium. Dennoch verrichten die einzelnen Grundfunktionen schon anstandstslos ihren Dienst. (ct)
http://www.loadstone-gps.com/


Programme und Anwendungen für normale USB-Sticks

Über U3-USB-Sticks habe ich ja schon mehrfach berichtet. Manchmal gibt es aber Gründe, die preiswerteren einfachen USB-Sticks einzusetzen. Anwendungen für USB-Sticks werden immer beliebter, da sie es dem Anwender ermöglichen, immer und überall die wichtigsten Anwendungen für seine Arbeit oder Freizeit dabei haben zu können, ohne direkt einen kompletten Rechner rum schleppen zu müssen. Man kann diese Anwendungen z.B. auch im Inernetcafé, im Firmenumfeld u.ä. nutzen, da keine Installation von Nöten ist und auch die Registry nicht in Anspruch genommen sprich beschrieben oder gar verändert wird. Wenn angeboten, dann sollte man die ZIP-Versionen den Installer-Versionen vorziehen.
http://s-fels.de/anwendungen-fuer-usb-sticks/

Hier nun ein paar für den USB-Stick geeignete Programme:

Weitere Informationen gibt es hier:
http://www.techwriter.de/beispiel/softwar1.htm
http://www.pc-magazin.de/praxis/cm/page/page.php?table=pg&id=1846
http://www.mister-wong.de/tags/usb/


Kostenloser Screenreader

"Thunder" ist ein aus England stammender ScreenReader für Windows XP. Er ist nur in englisch verfügbar. Laut FAQ kann man ihn zusammen mit anderen Screeneadern wie JAWS auf einem Rechner installieren. Wer sich's mal ansehen will, gehe zu
http://www.screenreader.net
Zum Download auf "products" klicken.


Vergrößerungsprogramm "Lightning Magnifier"

Ebenfalls bei screenreader.net gibt es für Sehbehinderte das Vergrößerugnsprogramm "Lightning Magnifier" ab 99 engl. Pfund. Die USB-Version wird auf einem kopiergeschützten USB-Stick geliefert. - Direkt-Link:
www.screenreader.net/index.php?section=Other VI Products


Newsletter der BVG

Auf der Internetseite der Berliner Verkehrsbetriebe kann man z.Z. 4 verschiedene Newsletter abonnieren. Leider ist dazu eine Registrierung erforderlich. Für folgende Newsletter kann man sich anmelden unter www.bvg.de Link "Meine BVG"
"BVG Aktuell": allgemeiner Newsletter für Sie:
Unternehmensnachrichten und allgemeine Neuigkeiten.
"Mobilität": Informationen über Themen zur Mobilität.
"fahrinfo mobil": Informationen über Aktualisierungen für Kunden, die fahrinfo auf dem PC oder mobilen Endgeräten nutzen.
"Meine BVG": Neuigkeiten und Updates, spezielle Angebote und Funktionen in Ihrer persönlichen BVG.de.


Digitaler Recorder mit Sprachausgabe

Mit dem DS-50 hat Olympus soeben einen digitalen Mini-Recorder auf den Markt gebracht, der durch eine Sprachausgabe in allen Funktionen auch von blinden und sehbehinderten Nutzern bedient werden kann. - empf.VK 399 Euro, Straßenpreis ab 329 Euro. - Ausführliche Berichte zum DS-50 gibt es auf der ISCB-Seite unter:
www.iscb.de
Hier die Produktbeschreibung von Olympus:
* 1 GB interner Speicher
* 5 Aufnahmequalitäten (STXQ/XHQ/HQ/SP/LP)
* Podcast- & Hörbuch-Unterstützung
* Sprachsteuerung (VCVA)
* Sprachanleitung
* Großes LCD mit weißer Hintergrundbeleuchtung
* MP3-/WMA-Wiedergabe
* Bis zu 200 Aufnahmen je Ordner
* Mehr als 275 Stunden Aufzeichnungen im LP-Modus oder 17 im STXQ-Modus.
Da bleibt genügend Platz für die Lieblingssongs, Podcast-Magazine oder packende Hörbücher. Perfekte Übersicht bietet das große Display mit weißer Hintergrundbeleuchtung. Damit die vielen Daten schnell zu finden sind, besteht neben dem intuitiv bedienbaren Menü die Möglichkeit, sich mithilfe von Sprache durch die Verzeichnisse führen zu lassen. Die Sprachanleitung erlaubt sehbehinderten Menschen ein problemloses Arbeiten.


Barrierefreie Computer-Plätze in Berliner Bibliotheken und der e-LernBar

Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Berlin-Steglitz
Seit einem Monat verfügt die Steglitzer Ingeborg-Drewitz-Bibliothek für blinde und sehbehinderte Nutzer über einen PC mit Internetzugang. Der PC ist mit dem Screenreader JAWS und der Schriftvergrößerung MAGic sowie dem MS Officepaket ausgestattet. Ein Flachbettscanner sowie ein DAISY-Player für Hörbücher sind ebenfalls vorhanden. Die Anschaffung aller Geräte erfolgte auf Antrag des ABSV aus Mitteln der BVV Seglitz-Zehlendorf.

Am Dienstag, dem 6.3.2007 um 14.00 Uhr findet in dieser Bibliothek, die sich im Einkaufszentrum "Das Schloss" befindet, eine Führung für uns statt. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung erforderlich unter Telefon 795 16 21.

Ab Mai werden von Herrn Karahasan vom Förderzentrum für Blinde und Sehbehinderte an diesem PC in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek auch Schulungen angeboten. Anmeldung dafür unter Telefon 79 01 36 925.

e-LernBar
Seit einigen Monaten gibt es in der e-LernBar in Berlin-Mitte für Sehbehinderte sog. Selbstlernkurse für zahlreiche Programme, z.B. Word, Excel, Powerpoint etc. Die PCs dort sind mit der Schriftvergrößerung ZoomText (mit Sprachausgabe) ausgestattet. Ein Screenreader ist leider (noch) nicht vorhanden. Die Kurse finden jeweils montags in der Zeit von 11 - 13 Uhr statt. Die Teilnehmer sollten die PC-Tastatur einigermaßen gut beherrschen. Auch hier ist eine vorherige Anmeldung unbedingt erforderlich,
Telefon 90226-206 oder 90226-388.
Voraussetzung für die Nutzung der obigen Angebote sowie der Sehbehinderten-PCs in der Berliner Stadtbibliothek und der Amerika Gedenkbibliothek ist lediglich ein Leseausweis, der in allen VÖBB-Bibliotheken und der e-LernBar für eine Jahresgebühr von 10 Euro erworben werden kann. - Ausführliche Informationen enthält der Flyer „Sehbehinderten-PCs“, der in der e-LernBar und den genannten Bibliotheken sowie als PDF-Datei hier erhätlich ist:
Sehbehinderten-PCs


Mit YouSendIt 2-Gigabyte-Files versenden

An und für sich ist es ja nichts Neues, dass man Files, Dokumente etc. nicht nur über den eigenen Mail-Account versenden kann. Aber das Ganze kostenlos, ohne jegliche Art von Registration und dann noch bis zu 2 GByte an Größe macht YouSendIt möglich! Dieser Service kann sogar verschlüsselt (SSL) versenden. Zudem werden die Daten vor dem Versenden auf Viren überprüft! Einfach zu handhaben: nur die Mailadresse angeben (Sender und Empfänger), das File auswählen und auf „send“ klicken. Das war's schon.
www.yousendit.com

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Diese Informationen wurden zusammengestellt in gemischter deutscher Rechtschreibung von